Archiv für Februar 2005

Schule für Heilung im Berner Oberland, Walter Bernhard

Donnerstag, 17. Februar 2005
 
Walter Bernhard
 
Das heilende Handeln von Jesus als Vorbild: Walter Bernhard

Im Gwatt am Thunersee läuft die dritte „Schule für Heilung“ mit 130 Teilnehmenden. Sie zielt darauf ab, dass Christen mit der Kraft, die Gott schenkt, für Kranke beten und ihnen dienen.

Ende Januar fand das zweite Schulungs-Wochenende statt; unter anderem wurde über Fluch und Segen gesprochen. Nach vier Wochenenden mündet die Schule am 15.-18. Juni in eine öffentliche „Konferenz für ganzheitliche Heilung, Befreiung und Zurüstung für den Heilungsdienst“ in der Stadthalle Thun.

Lernen – und praktizieren
Laut dem Initiator Walter Bernhard sind diese „Tage der Heilung“ speziell für Menschen gedacht, „die sich im Innersten nach bleibender Heilung sehnen und ihre Beziehung zu Gott als einem liebevollen himmlischen Vater persönlich vertiefen möchten“.

 
Teilnehmer
 
Vier intensive Wochenende: die Teilnehmenden im Gwatt.

Die Teilnehmenden der Schule werden an drei öffentlichen „evangelistischen Heilungsabenden“ üben, was sie aufgenommen und gelernt haben, indem sie auf Wunsch für Besucher beten.

Teenager und Betagte dabei
Die 130 Frauen und Männer kommen grossenteils aus dem Kanton Bern; unter ihnen sind Teenager, aber auch eine 84-jährige Frau. Walter Bernhard gestaltet die Schulungen mit einem 30-köpfigen Team, das sich als Frucht der zwei ersten derartigen Schulungen 2001 und 2003 gebildet hat.

In der Schule sollen die Teilnehmenden laut Walter Bernhard verstehen lernen, „was Gott durch Christus in uns hineingelegt hat“. Sie sollen innerlich frei und zum Dienen befähigt werden, dort wo sie leben und arbeiten.

 
Team
 
30 Frauen und Männer bilden das Team der Schule.

Anstösse für ein Umdenken
In einer Zeit, da das Gesundheitswesen aus dem Ruder läuft, will die Schule zu einem Paradigmenwechsel im Verständnis von Gesundheit und Heilwerden beitragen. „Wir möchten Mut machen, auf die Heilung von Körper, Seele und Geist hin zu glauben und zu wirken“, erläutert Walter Bernhard im Gespräch mit Livenet.

Dem Thuner Gebetsleiter, der auch an nationalen Gebetstagen hervorgetreten ist, spürt man den tiefen Wunsch ab, dass „Leute heimkommen zu Gott“. Viele wurstelten leistungsorientiert vor sich hin, statt sich dem Schöpfer und Erlöser in der Tiefe ihres Wesens anzuvertrauen, sagt der erfahrene Pastor.

Bibel und aktuelle Seelsorge-Konzepte
Die Schule verbindet Bibelauslegungen und Gebets- und Lobpreiszeiten mit der Vorstellung und Diskussion verschiedener Seelsorgekonzepte und therapeutischer Ansätze, welche Gebet und das Ringen um innere Freisetzung beinhalten (Sandford u.a.).

 
Fusswaschen
 
Ganzheitlich dienen: Mitglieder des Teams waschen und salben den Teilnehmenden die Füsse.

An der Juni-Konferenz wird neben anderen auch Daniel Hari sprechen, der sich mit „christozentrischem Heilen“ einen Namen gemacht hat.

Neues Gesundheitszentrum im Gwatt
Organisiert wird die Schule vom Gwatt aus. Im ältesten Chalet der reformierten Heimstätte, die zum Verkauf steht, ist in den letzten zwei Jahren ein „Ganzheitliches Gesundheitszentrum“ mit Gebetsseelsorge und Gesundheits- und Lebensberatung entstanden. Vor kurzem hat die Psychiaterin Jeannette Zaugg-Paravicini im Haus eine Praxis eröffnet. Geplant sind weiter Physiotherapie und medizinische Massage.

Webseite: www.ggzg.ch

Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch
Datum: 17.02.2005

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Schule für Heilung im Berner Oberland

Donnerstag, 17. Februar 2005
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Tage der Heilung 2008 mit Walter Bernhard
Die Tage der Heilung sind ein Intensivmodul der Schule für Heilung mit ausgeprägtem Praxisbezug. Wir wollen im 2008 bewusst all die Elemente von ganzheitlicher Heilung einbringen, die uns Gott bisher klar gemacht hat.
 

Hanspeter Nüesch: „Auch meine Karrierepläne wurden in Frage gestellt“

Dienstag, 15. Februar 2005

Hanspeter Nüesch
Hanspeter Nüesch

Sie haben sich entschlossen, auch ihre berufliche Laufbahn für die Sache Gottes einzusetzen: Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Ideen. Wir stellen sie mit einem kurzen Interview vor. Heute Hanspeter Nüesch, Leiter von Campus für Christus.

Jesus.ch: Hanspeter Nüesch, wie, wann und wo bist du Christ geworden?
Hanspeter Nüesch: Ich hatte – seit ich mich erinnern kann – eine spezielle Gottesbeziehung wie die Beziehung zu einem guten Vater. Als „Hobby“ habe ich mich schon früh mit anderen Glaubensformen und Religionen auseinandergesetzt. Dadurch wurden meine christlichen Überzeugungen immer stärker.

Welche Erfahrung oder Einsicht hat deine Entscheidung, Christ zu werden, am stärksten beeinflusst?
Als ich schon Präsident der Evangelischen Hochschulgemeinde in St. Gallen, realisierte ich eines Tages, dass mein christlicher Glaube mehr im Kopf ablief als im Herz, und dass ich mein Leben nie bewusst unter Gottes Leitung gestellt hatte. Ich erlebte auch wenig von der kraftvollen Gegenwart Gottes, welche die Bibel Christen zuspricht. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich mich bislang geweigert hatte, die Regie meines Lebens Jesus Christus anzuvertrauen. Nach einem mehrwöchigen inneren Ringen erklärte ich Gott die Bereitschaft, seinen Willen ohne Widerspruch zu akzeptieren, selbst wenn er meine Karrierepläne zunichte machen und mich sogar als Missionar nach Japan schicken würde. Dies war ziemlich das Schlimmste, was ich damals vorstellen konnte! Stunden nach diesem Gebet spürte ich Gott ganz nahe und wurde mit Liebe, Freude und der Kraft des Heiligen Geistes erfüllt. Sogar mein Traumleben veränderte sich nach dieser Erfahrung. Aber auch meine Karrierepläne wurden in Frage gestellt.

Was machst du zurzeit als „christlicher Profi“?
Ich leite seit 1983 das Missions- und Schulungswerk Campus für Christus in der Schweiz, zu dem etwa 20 verschiedene Arbeitszweige gehören. Unser grösster Dienstbereich liegt aber nicht in der Schweiz, sondern im Ausland, wo wir in vielfältigen Partnerschaftsprojekten (Russland, Kuba, Afghanistan, Nordkorea, Mongolei, China, Argentinien…) engagiert sind.

Was hat dich bewogen, dich beruflich für die Sache Gottes einzusetzen?
Das Statement eines europäischen Verantwortlichen einer internationalen Firma beim Anstellungsgespräch: „If you want to achieve something besides business too, we can’t recommend this job for you.“ (Wenn Sie ausserhalb des Geschäftslebens auch noch etwas erreichen wollen, dann können wir Ihnen diesen Job nicht empfehlen.) Ich wollte aber neben einer beruflichen Kariere auch etwas für die Sache Gottes bewegen. Trotz ausserordentlich hohem Salär lehnte ich deshalb das Angebot ab, das mir sonst total entsprochen hätte (Traumjob!), und entschied mich, Mitarbeiter bei einem Missionswerk zu einem Bedarfslohnansatz zu werden.

Was bedeutet dieser Entscheid für deinen persönlichen Lebensstil?
Ich habe von allem Lebensnotwendigen mehr als genug. Ich kann ja nicht zwei Hosen gleichzeitig tragen. Darüber hinaus erlebe ich Gott als sehr grosszügig.

Welchen Gefahren sind christliche Profis am meisten ausgesetzt?
Aufgrund meiner Erfahrungen glaube ich, dass mehr christliche Profis wegen entmutigenden, enttäuschenden Erwartungen aufgeben als wegen krassem Fehlverhalten. Deshalb darf unsere Erfüllung nicht im wechselndem „Erfolg“ unserer Arbeit wurzeln, sondern in unserer Beziehung zu unserem göttlichen Vater und Freund.

Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Freude?
Mich freut es ganz besonders, wenn ich zusammen mit Vreni und unseren vier Kindern für Gottes Sache einsetzen kann, wie das kürzlich bei der Konferenz EXPLO 04 der Fall war. Zudem schätze ich Gespräche mit Journalisten aller Art. Sie helfen mir, meine Überzeugungen zu klären.

Was möchtest du als christlicher Profi und als Christ in der Welt verändern?
Ich möchte, dass Gott wieder die Ehre erhält, auf die er ein Anrecht hat, und dass alle Menschen Jesus Christus als Erlöser und Gott als liebenden Vater kennen- und lieben lernen.

Hanspeter Nüesch (*1949) verheiratet mit Vreni, 4 Kinder im Alter von 18 – 25 J., ist Leiter von Campus für Christus Schweiz. Er wohnt mit seiner Familie in Boppelsen ZH

Mehr über Campus für Christus: www.cfc.ch
Surftipp: www.erlebe.jesus.ch

Autor: Fritz Imhof
Quelle: Jesus.ch
Datum: 15.02.2005

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