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Daniel Hari: Rundbrief August 2006

Sonntag, 20. August 2006

Lieber Leser

Weil unser Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, muss unser Herz, die Blutpumpe erneuert werden!

„Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Darum muss auch unser Herz erneuert werden“, meinte mein (Daniel) Gesprächspartner. Diesen theologischen Gedankengängen kann ich zustimmen, denke ich für mich im Stillen. Wir machen ja auch Seminare zu diesem Thema, wie wir lernen unser Gedankenleben zu erneuern. Dies hat immer auch positive Auswirkungen aufs Gesfühlsleben, kommt mir in den Sinn. –„Ja unser Herz, unsere Blutpumpe braucht Erneuerung. Über 90% der Bevölkerung fehlt heute die körperliche Dimension der Arbeit“, meinte Jean-Bernard Berger nachdem sich unsere Wege beim Joggen im Juni am Thunersee kreuzten und wir anschliessend gemeinsam weiter joggten. Diese Begegnung mit einem ehemaligen Studienkollegen war für mich ein Geschenk des Himmels. Jean-Bernard Berger ist neu der offizielle Beauftragte für Sport der Stadt Thun. Er ist Ex-Wacker-Thun-Handballspieler, Trainer, Theologe und mehrmals offiziell akkreditierter Olympia-Sportseelsorger gewesen.

Wunderheilungen und gesunde Gewohnheiten können sich sehr gut ergänzen

Dies bestätigte mir, was mich schon länger beschäftigte. In den letzten Jahren durften wir erstaunliche Wunder Gottes erleben. Trotz vielen Gebeten um Heilung, habe ich (Daniel) in den letzten Jahren häufiger unter Schlaflosigkeit gelitten. Etwa 1-2 mal in der Woche und zu gewissen Stresszeiten häufiger. Obwohl ich am anderen Tag jeweils völlig ausgelaugt war, bekümmerte es mich wenig, weil ich mich entschlossen habe, mir keine Sorgen zu machen. Ich erwartete aber ein Wunder von Gott, dass er mich heilt. Weiter beobachtete ich, dass ich in den letzten zehn Jahren genausoviel an Kilogramm Körpergewicht zugelegt habe und dies nicht weil meine Muskel- und Knochenmasse derart gewachsen wäre. Nicht nur bei mir, sondern auch bei Mitarbeitern stellte ich folgende Haltung fest: Selbstverständlich vertrauen wir darauf, dass Gott oft durch Wunder in Krankheits- und Notsituationen eingreift. Andrerseits rückte die persönliche Verantwortung für unsere Gesundheit und Fitness eher in den Hintergrund, wenn wir hier nicht aufmerksamer werden!

100% von Schlafstörungen geheilt. Dank neuer guten Gewohnheit: Täglich ½ bis 1 Stunde Bewegung

In den letzten Monaten habe ich Gott gebeten, mir einen persönlichen sehr effektiven Weg zu zeigen, wie ich zu einer besseren körperlichen Fitness gelangen kann. Am liebsten ohne Überforderung und unnötige Frustrationen. Schön wäre auch noch, wenn andere ebenfalls davon profitieren könnten, wenn sie es nachahmen. Dies ist tatsächlich gelungen. Nach sieben Wochen kann ich eine ganz positive Zwischenbilanz ziehen: Die Schlafstörungen gingen zu 100% weg. Meine Kondition hat sich ganz stark verbessert, so dass ich problemlos mehr als 45 Minuten joggen kann, ohne ausser Atem zu geraten. Dies konnte ich letztmals vor über über 20 Jahren. Nebenbei habe ich noch sieben Kilo abgenommen und fühle mich sehr wohl in meiner Haut.

Einfacher, höchstwirksamer Trainingsplan für 20 Wochen

Reserviere ½ bis 1 Stunde pro Tag, um draussen zu spazieren. Mach es Dir zu einer Gewohnheit: Jeden Tag bei jedem Wetter. Es ist eine Grundsatzfrage: Bist Du bereit, Dir jeden Tag Zeit für körperliche Bewegung und so für die Erhaltung Deiner Gesundheit zu reservieren? So Gott will – ein Leben lang? Wenn Du dazu bereit bist, kannst Du Dir vorstellen, ganz langsam, jede Woche die Intensität ein wenig zu steigern? Ohne dich zu überfordern? Innerhalb der reservierten Zeit, brauchst Du nur vom Gehen zum leichten Joggen zu wechseln. Ab der 11. Woche vom Joggen zum etwas schnelleren Laufen. Dies geht auf täglicher Basis folgendermassen:

Woche 1:

Du gehst 9 Minuten,

dann joggst Du 1 Minute.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 2:

Du gehst 8 Minuten,

dann joggst Du 2 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 3:

Du gehst 7 Minuten,

dann joggst Du 3 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 4:

Du gehst 6 Minuten,

dann joggst Du 4 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 5:

Du gehst 5 Minuten,

dann joggst Du 5 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 6:

Du gehst 4 Minuten,

dann joggst Du 6 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 7:

Du gehst 3 Minuten,

dann joggst Du 7 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 8:

Du gehst 2 Minuten,

dann joggst Du 8 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 9:

Du gehst 1 Minute,

dann joggst Du 9 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Woche 10:

Du joggst 10 Minuten.

Wiederhole es, bis die Zeit um ist.

Wichtiger Tipp: Training in der Gruppe macht noch mehr Freude

Dies ist mein Trainingsplan, den Jean-Bernard Berger ebenfalls für gut befunden hat. Er gab mir noch zusätzlich einen wichtigen Tipp: Noch mehr Spass macht es natürlich in der Gruppe. Zum Abnehmen meinte er: Durchs Training bilden sich vermehrt Blutkörperchen im Blut. Der Körper braucht dadurch mehr Energie, sogar beim Schlafen. Er wird entschlackt, Giftstoffe und überschüssiges Fett werden abgebaut.

Apostel Paulus vergleicht unser Leben als Nachfolger von Jesus Christus mit einem Langstreckenlauf

1 Korintherbrief 9 24 Wißt ihr nicht, daß die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, daß ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt, 27 sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.

Die neu gemachten Erfahrungen führen zu einer etws gewagten, aber ernst gemeinten Vision:

Mit Gottes Hilfe Übergewichtige aus dem bequemen Fernsehsessel und Gelähmte aus dem Rollstuhl befreien und mit ihnen gemeinsam zur Ehre Gottes laufen, sich bewegen und Jesus Christus dienen.

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Christlicher Glaube könne helfen, mit sportlichem Druck besser umzugehen, sagt der Gründer Jean-Bernard Berger der christlichen Sportorganisation SRS/Pro Sportler in Zeitung der Bund