Eindrückliche Berichte aus dem Seelsorgewerk J-Point, Steffisburg
01. Januar 2010Das Pfarrehepaar Michael und Susi Herrmann hat nach 12 Jahren Dienst in einem Pfarramt der ev. ref. Landeskirche des Kantons Bern 1999 dieses Hilfswerk gegründet (welches nach wie vor ein Teil der Landeskirche ist), um Menschen durch verschiedenen Formen der Lebensberatung zu helfen. Hier sind ein paar eindrückliche Berichte aus ihrem Dienst (-> www.j-point.ch)
Ein eindrücklicher Bericht einer seelischen Heilung: (Herbst 2009)
Durch einen Traum nahm ich Kontakt mit einer Person auf, die ich nicht persönlich kannte, und in der Seelsorge tätig ist. Diese Person gab mir dann die Adresse vom J-Point. Ich durfte das Seelsorge-Seminar besuchen, welches mir sehr zum Segen geworden ist. Bei mehreren Gebeten im Seminar erlebte ich, wie Gott mich mit Menschen zusammenführte, die Erfahrung mit ganz ähnlichen Problemen hatten. So konnten wir gezielt beten und ich fühlte mich sehr verstanden und wurde ermutigt. Gott schenkte dabei auch eine sofortige Besserung und Lösung der Bedrückung, auch innerlich spürte ich, wie sich etwas gelöst hatte. Einem Seelsorger schenkte Gott dabei ein Bild, wie ER mich sieht und das hat mir sehr geholfen, meinen Wert vor Gott zu erkennen und die Minderwertigkeit abzulegen. Beim Loslösungsgebet im Plenum spürte ich, wie sich eine gewaltige Last von mir hob.Ich beanspruchte noch einige Male die seelsorgerliche Hilfe vom J-Point. Dabei nahm Gott augenblicklich die Innere Leere von mir, die mich über lange Zeit geplagt hatte. Es fühlte sich an, wie wenn man ein Glas mit Wasser füllt.
Von verschiedenen Menschen hatte ich sehr stark Manipulation, Kontrolle und Einvernahme erlebt und hatte selber auch Probleme mit diesen Verhaltensweisen. Ich hörte auch oft in Gedanken die Stimme von einem Menschen, der mich sehr dominierte. Es gab einigen Widerstand, als ich mich davon lösen wollte. Doch Jesus schenkte davon eine tiefgehende Befreiung, ich spürte eine echte Veränderung, besonders auch in meinem Verhalten.
Gott schenkte auch noch verschiedenste Eindrücke und Bilder die wir dann ins Gebet nehmen durften. Während diesem längeren Prozess ging ich auch zu Hause sehr oft ins Gebet und Gott gab auch da sehr viele innere Bilder und heilende Begegnungen mit Jesus Christus. Dabei wurde ich zurückgeführt an Orte und Erlebnisse, an die ich oft schon seit Jahren nicht mehr gedacht hatte, die aber sehr prägend gewesen waren. Und Jesus zeigte oft, wo ER in diesem Erlebnis und Schmerz gewesen ist, er war immer da! Und diese Inneren Bilder und die heilende Kraft von Jesus haben sehr viel an Wiederherstellung bewirkt.
In vielen Situationen in meinem Leben bin ich schlecht behandelt, und ausgegrenzt worden. Sehr oft sah ich keine Möglichkeit mich zu wehren und in dieser Ohnmacht richtete ich den ganzen Zorn und Hass gegen mich selber. Ich wusste nicht, dass ich diese Verletzungen Jesus bringen kann und er sie heilt. In der Regel vergab ich den Menschen auch nicht, oder wenn, dann nicht von Herzen.
Ich ignorierte, die mir Unrecht getan hatten, mied sie und redete nicht mehr mit ihnen, was meine Unvergebenheit und auch Stolz zeigte. Hinzu kam starke Ablehnung von anderen gegen mich und von mir selber, Selbstmitleid und weitere Symptome. Es war ganz entscheidend, dass ich mich Schritt für Schritt von diesen menschlichen Schutzmechanismen gelöst habe und Jesus als meinen Schutz in Anspruch nahm. Jesus führte mich im Geist auch zurück zu entsprechenden Situationen und Erlebnissen, u.a. In meiner Jugendzeit. Ich konnte mit seiner Hilfe und Gnade den Menschen vergeben von ganzem Herzen, oft brauchte es dazu mehrere Anläufe. Inzwischen bin ich weitgehend von dieser ganzen Wut, Hass und Bitterkeit frei. Wenn Menschen mir Unrecht tun, kommen diese Gefühle nicht mehr hoch. Mit zunehmender innerer Heilung und Befreiung verschwanden auch mehr und mehr die Depressionen, und die wochenlangen, pausenlosen negativen Gedanken fanden immer weniger Raum und sind jetzt fast ganz weg.
Zuhause betete ich weiter. Eines Tages führte mich Jesus im Geist eine enge Wendeltreppe hinunter. Sie führte weit in die Tiefe. Ich fragte ihn, wo wir hingehen und er sagte: „an einen Ort der Dunkelheit, der Traurigkeit und des Schmerzes.“ Unten angelangt öffnete Jesus eine Türe und liess mich in eine grosse, finstere Halle eintreten. Er sagte: „Es ist die Halle, wo du all deinen Schmerz, den Du nicht verarbeiten konntest, abgelegt hast.“ Als er das gesagt hatte, spürte ich den Schmerz und begann ungewöhnlich heftig ein- und auszuatmen. Ich kniete vor ihm, um bat ihn um Vergebung für meine unzähligen Schutzmechanismen des Stolzes, Rückzug, Wut usw. Er sprach mir Vergebung zu, auch dafür, dass ich den Schmerz begraben hatte, anstatt ihm alles abzugeben. Er sagte, dass sein Blut genug sei, auch wenn die Schuld noch so gross ist. Ich bat ihn, den ganzen Schmerz und die Traurigkeit von mir zu nehmen, und da wurde es in diesem Raum plötzlich unglaublich hell. Der Raum leuchtete und war völlig von Licht durchflutet. Ich sah Engel, wie sie mit Schaufeln „Schutt“ aus dem Raum trugen und aufräumten. Ich betete dann noch mal um Befreiung und musste wieder heftig atmen, es kam etwas hoch. Seitdem spürte ich innerlich eine starke Befreiung von diesem inneren Schmerz und dieser Traurigkeit.
Es ist bereits sehr viel passiert, doch es ist ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist, den Vers aus Psalm 147 nehme ich täglich im Glauben ins Gebet: „Er heilt die zerbrochen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.“ A.D.
Eine Ehe, die wiederhergestellt wird (August 2009)
Auch wir feiern irgendwie Jubiläum…denn vor ziemlich genau zehn Jahren wendeten wir uns als völlig verzweifeltes Ehepaar als letzte Station ans J-Point. Wir hatten eigentlich die Hoffnung aufgegeben, dass es mit uns je besser kommen könnte und es wurde uns auch geraten, dass wir uns wohl besser trennen sollten. Beide haben wir eine ziemlich schwierige Kindheit erlebt, in welcher der Boden von Liebe, Annahme und Wertschätzung völlig gefehlt hat. Der Boden unseres Lebens bestand aus lauter Lügen von Ablehnung, Minderwert, Selbsthass und Zerstörung… So haben wir uns kennen gelernt und unbewusst gehofft und erwartet, vom anderen diese fehlende Liebe zu erhalten. Unsere ersten acht Ehejahre waren die reinste Katastrophe: In den ersten acht Jahren wurden unsere sechs Kinder geboren, wir sind sechs Mal umgezogen, mein Mann hat eine Ausbildung abgebrochen, eine neue begonnen und auch beendet, fünf Mal die Arbeitsstelle gewechselt, unsere Ehe war geprägt von Streit, körperlicher Gewalt, Ehebruch, Alkohol, Drogen und ständiger Geldnot.
Trotz all dem wollten wir zusammen bleiben und miteinander den Weg finden. Auch wussten wir, dass Gott uns zusammen geführt hat. Wie oft haben wir Gott unter
vielen Tränen gebeten, uns zu helfen – und ER hat gehört: “Ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt”(Psalm 12, 6)
Viele liebe Menschen sind in den letzten zehn Jahren mit uns geduldig den Weg gegangen, haben viele Gespräche mit uns geführt, uns ermutigt, uns geholfen und sich nicht abgewendet, auch wo wir wieder hingefallen sind, sie haben für uns geglaubt und unzählige Gebete für uns und mit uns gebetet. Und Gott hat das Wunder getan und uns Stück für Stück heil gemacht und uns befreit von aller Schuld, die uns so gedrückt hat. Heute ist ER der Boden, auf dem wir stehen – und der ist felsenfest und unverrückbar!! Dieses Jahr sind wir zwanzig Jahre verheiratet und freuen uns immer mehr aneinander und wissen ganz klar: Wir gehören zusammen. Das hat der einzige lebendige Gott für uns getan und IHM sei alle Ehre dafür. So dürfen wir heute Sein Zeugnis sein und anderen verzweifelten Menschen Mut machen und sie zur Quelle des lebendigen Wassers führen.
A. und J.
Eine wohltuende Auszeit auf dem Hartlisberg (August 2009)
Vor 4,5 Jahren durfte ich sechs Wochen auf den Hartlisberg eine Auszeit machen.
Die fürsorgliche liebe Art von der J-pointfamilie war für mich sehr wohltuend. Seither zieht es mich immer wieder dorthin. Sei es an Seminaren oder am Frauenmorgen wie auch an Lobpreisgottesdiensten.
Immer wieder durfte ich dieselbe herzliche, warme Atmosphäre erleben. Durfte einfach auftanken, mich beschenken lassen. Tiefe Berührungen und Begegnungen durfte ich auch mit meinem himmlischen Vater erleben. Auch Jesus als mein bester Freund wurde mir immer lieber.
Ich bekam auch ein erweitertes Verständnis wer der heilige Geist ist und über sein Wirken. Noch viel könnte ich jetzt da hinzufügen.
Von Herzen möchte ich „meiner“ J-pointfamilie danken für ihren vielseitigen Dienst, der mir an Leib, Seele und Geist so gut tut und mich tiefer in die himmlische Welt gebracht hat.
Seid gesegnet, dass ihr weiterhin ein Berg der Begegnung mit Jesus sein könnt. Und eine Art himmlische Oase wo Suchende und Durstige sich stärken können und erquickt werden. U. F.
Gott kann aus Tiefen herausführen (Sommer 2009)
Seit meiner Kindheit wurde ich ständig verglichen, mit meinen Geschwistern und gleichaltrigen Verwandten oder Bekannten. Ich war niemand, weil ich eben nicht studiert habe, ich war niemand, weil ich kein guter Sportler war, ich war niemand weil ich kein guter Schüler war, aus medizinischen Gründen konnte ich nie Vater werden, auch dies bewirkte in mir eine grosse Ablehnung und Minderwertigkeit.
Aus Folge und aus Angst davor habe ich 1983 geheiratet um für kurze Zeit mein Selbstwertgefühl zu stärken. Ich hatte das Gefühl, ich wäre nicht ein ganzer Mann, wenn ich damals nicht geheiratet hätte, dies auch darum, weil alle meine Kollegen Familien gegründet hatten.
Ich war niemand, weil ich eben nicht so gut sparen konnte und da hiess es oftmals, nimm Dir ein Beispiel an Deiner Schwester, ich war niemand, weil ich handwerklich nicht so geschickt war und ich mir selbst mit der Zeit immer weniger zutraute. Vieles wurde mir in meinem ganzen früheren Leben auf diese Weise eingetrichtert, sei es durch meine Eltern oder sonstige Menschen, die über mich Autorität ausübten, sei es bewusst oder unbewusst.
Nach einigen Tiefschlägen in meinem Leben – Scheidung Ende 2004, im Mai 2006 Versetzung beim damaligen Arbeitgeber in eine neue Abteilung. Als Alternative wäre nur meine Kündigung in Frage gekommen.
Ich konnte in der neuen Abteilung nie Fuss fassen und fühlte mich auch nie richtig wohl, empfand meine Versetzung für mich persönlich auch als einen sozialen Abstieg, gleichzeitig kam auch noch die Wohnung und Wohnungslage dazu, in der ich mich ebenfalls nie zu Recht fand. Es war eine Zeit, in der es mir psychisch und gesundheitlich ziemlich schlecht ging.
Bis ich letztes Jahr (2008) in einer Auszeit im Juni und Juli das Matthäus Evangelium las, und da hielt ich mal am folgenden Bibelwort fest:“ Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will Euch erquicken.“
In der gleichen Zeit lernte ich im Juni letztes Jahr jemanden kennen, und dieser Person verdanke ich eigentlich meine grundlegende Kursänderung.
Diese Person meldete mich für ein ein Seelsorgeseminar im J-Point an.
Das Seminar dauerte zwei ganze Wochenenden und fand Mitte November und das erste Dezember Wochenende statt.
Die Schwerpunkte des Seminars waren: Seelsorge an sich selbst erfahren und wachsen im Glauben. Ich lernte Gott ganz neu kennen, ja ich wurde durch eine tiefere Beziehung zu Jesus Christus ein neuer Mensch. Ich fühlte mich auf einmal nicht mehr minderwertig, ja ich war auf einmal Kind Gottes.
Das Seminar brachte die Veränderung – es war der Zeitpunkt, in dem ich mich von all meinen negativen Mustern und Ablehnungen lösen konnte und ich fühlte mich auf einmal gleichwertig wie meine Mitmenschen, die mir immer überlegen vorgekommen waren. Ja, mein Leben hat sich so grundlegend verändert, dass ich täglich sagen kann: „Danke Jesus, dass Du mich liebst, so wie ich bin und egal was ich bin und so stelle ich Ihn seither an die erste Stelle meines Daseins.
Ich durfte kurze Zeit danach zu meiner Mutter gehen und Ihr Vergebung zusprechen, ebenso habe ich innerlich meinem verstorbenen Vater vergeben. Seit dieser Zeit befinde ich mich in einem Heilungsprozess.
U.B.
Heilung von Laktose-Intoleranz!
Hallo Du, der/die Du gerade auf dieser Seite gelandet bist!
Herzlich willkommen!
Ich möchte Dich ein kleines Stück von meinem Leben teilhaben lassen! Nach dem ersten Seelsorge-Wochenende im August 2008 im J-Point hat mich der dreieinige Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) vollständig von meiner Laktose-Intoleranz (LI) geheilt!! Der Hausarzt schüttelte nur ungläubig den Kopf und meinte, dass es eigentlich keine Heilung von LI gebe, da es ja ein chemisches Problem des Körpers sei, sprich des Stoffwechsels! Gott lässt sich jedoch nicht von Ärzten einschränken! Für ihn, den Schöpfer, ist es eben ein Fingerklecks so was zu heilen!
)
Doch am schönsten ist, dass Gott durch den Heiligen Geist (Ruach) endlich Zugang zu meinem Herzen gefunden hat. Da hat es noch jeglichen Unrat wie Rebellion, Schwäche und Blockaden drin. Nun aber kann er mein versteinertes Herz wieder erweichen, reinigen und meine inneren Verletzungen heilen! Und er lässt mich während dessen nicht allein, sondern stellt mir liebevolle Geschwister zur Seite, die mir helfen hin- und auszuhalten!
In Jesaja Kapitel 53 Verse 4+5 steht zusammengefasst, dass Jesus unsere Krankheiten und Schmerzen trug und auch die Strafe für unsere Missetaten, damit wir Frieden finden und wir durch seine Wunden geheilt sind!!! Wow! Wer hat schon so etwas für mich und auch für Dich getan? Vermutlich niemand ausser Jesus!
Darum möchte ich Dich ermutigen, in die weit geöffneten Armen unseres himmlischen Vaters zu rennen, der sehnlichst auch auf Dich wartet!
Herzlich willkommen!
Mit lieben Grüssen
T.W.
7. September 2008
Wie neu geboren
Wie eingeschnürt, gefesselt, verwirrt, keine klaren Gedanken mehr, ohne Orientierung und keinen Boden mehr unter den Füssen, so besuchte ich im Frühling 07 das Seelsorgeseminar von J-Point.
Jesus Christus führte mich an der Hand. Jeder einzelne Vortrag sprach mich an. Das ganze Team war offen und ehrlich und von ganzem Herzen geführt von Vater, Sohn und Heiligem Geist.
Ich habe durch Jesus Christus unserem Herrn Heilung erfahren von:
- Jähzornigem und sexuellem Missbrauch vom Vater und seelischem Missbrauch von der Mutter
- Abneigung meiner Person durch den Geist des Todes
- Viele Geister und Flüche mussten weichen
- Ich durfte meine Geschwister in die Hand Gottes geben
- Ich konnte meinen Eltern, Grosseltern, Schwiegereltern, Ehepartner, Lehrer, allen Nachbarn und christlichen Gemeinden vergeben
Ich fühle mich wie neu geboren. Danke Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Am Heilungs- und Lobpreisabend vom 1. November 07 erlebte dieselbe Person eine weitere Heilung:
Mein rechter Arm schmerzte. Mit 21 Jahren suchte ich den Arzt auf. Dieser diagnostizierte eine Abnützung der rechten Armkugel und sagte, hier könne er nichts tun. Von Jahr zu Jahr wurden die Schmerzen schlimmer und ich konnte den Arm kaum noch bewegen. Zwei Tage nach dem Heilungs- und Lobpreisabend waren die Schmerzen weg. Ich musste zwar immer wieder ins Gebet und an der Heilung festhalten, denn es gab Zeiten, wo die Schmerzen zurückkehren wollten.
Diese Heilung habe ich von Jesus Christus als Geschenk erhalten! Ich danke Ihm von ganzem Herzen für dieses Wunder. Danke auch an das ganze J-Point Team.
Wolfgang Simson
25. Oktober 2009
Die Starfish Vision (JETZT hier herunterladen – PDF File 1,6 MB)
Kurze Einführung in ein völlig neues Kirchen-, Missions- und und Reformationskonzept, das sich derzeit wie ein Seestern multiplikativ ausbreitet.
The Starfish Manifesto ist auf Englisch herausgekommen und umfasst 540 Seiten! zum Download bitte hier anklicken
Kurze Einführung in ein völlig neues Kirchen-, Missions- und und Reformationskonzept, das sich derzeit wie ein Seestern multiplikativ ausbreitet.
Die weltweite Neugestaltung der Kirche von Jesus Christus entsprechend dem ursprünglichen, intelligenten und apostolischen Design ihres Gründers und Architekten
Eine wirtschaftliche Reformation durch die Rückkehr zur Ökonomie des Reiches Gottes, den messianischen Prinzipien von Arbeit und Geld
sowie die Wiedergewinnung der Einheit im Leib Christi, die dort geschehen wird, wo Menschen sich aus allen menschengemachten Konzepten, Architekturen und religiösen Konsummustern herauslösen und zurückfinden zur fast vergessenen Originalversion, der umwerfend attraktiven Braut von Christus.
Nur so ist der noch immer unfertige Auftrag meiner Regierung – das zu Jüngern machen aller Nationen – jemals auszuführen.
Dies ist der Grund für die Bildung einer solchen synergetischen Partnerschaft, einem flachen, globalen und apostolisch denkenden Netzwerk, das aus den frischen, neuentstehenden organischen Bewegungen gespeist wird, die derzeit überall auf dem Planeten entstehen. Wesentlich mehr dazu auf der Webseite der Starfish Partnerschaft.
Kurzer Lebenslauf
Wolfgang Simson wurde 1959 in Deutschland geboren und ist jüdischer, ungarischer und deutscher Abstammung. Er ist verheiratet mit Mercy, sie haben drei Kinder. Nach Aufenthalten in England und Indien wohnen sie heute in Süddeutschland.
Mitten aus einer beginnenden politischen Karrierer gerissen, führten ihn eine Anzahl von übernatürlichen Erlebnissen vor eine unmissverständliche Wahl: ein Leben mit oder ohne die Realität von Jesus Christus zu führen. Nach einigen Jahren Arbeit als Sozialarbeiter im Dienst der Stadt Stuttgart sowie als Taxifahrer schloss er 1987 das Theologiestudium an der Freien Theologischen Akademie (heute STH Basel) ab. Dort unterrichtete er später Kurse über Mission und Gemeindewachstum und wurde Assistent des (inzwischen verstorbenen) Prof. Samuel Küllung. Während des Doktoralstudiums in Belgien und den USA in den Bereichen Missionswissenschaft und Kulturelle Anthropologie kam er zu dem Schluss, dass die akademische Welt nicht die Antworten hatte, nach denen er damals suchte. Aber Gott hatte sie. In einer weiteren direkten Erfahrung mit Gott wurde ihm der Zweck seiner Existenz, seine Aufgabe und Lebens-Missions, gezeigt, die er von da an so direkt wie möglich verfolgt.
Seit 1983 war Wolfgang Simson Teil von mehreren Gemeindegründungs-Initiativen und war in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig. Gleichzeitig begann eine Zeit der ausgedehnten weltweiten Forschungstätigkeit mit dem Schwerpunkt wachsender Gemeinden, Gemeindegründungsbewegungen, Erweckungserfahrungen und missionarischer Durchbrüche. Zwei Jahrzehnte lang (1986 – 2006) war er als Berater für Gemeindeaufbau-Themen, Evangelisation und Strategiefragen in den verschiedensten Konstellationen tätig, immer mit dem Ziel der Förderung strategischer Bewegungen in nahezu 60 Nationen. Neben der Gründung von Dawn Europa war er Vorstandsmitglied sowohl der British Church Growth Associations, der AGGA (Arbeitsgemeinschaft Gemeinde-Aufbau), ein Mitglied der Lausanner Bewegung in Deutschland, und Herausgeber des weithin bekannten Informations-Service FreitagsFax, später Freitagsfax 2.0 – heute übergegangen in das StarFish Fax, sowie des Mammon Fax. Im Verlauf seiner schriftstellerischen Arbeit sind bisher 12 Bücher entstanden, die in 20 Sprachen übersetzt wurden.
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Hier der neueste Newsletter April 2008
Multi-Media
Internet-TV: auf Joice TV sind 4 spannende Beiträge von mir zu sehen
Videos gibts bei Video-Google oder youtube.com; einige sind auch auf der Website von Kristent Nettverk (Norwegen) zu finden
Audios
“Häuser die die Welt verändern” – MP3 eines Vortrags in der Schweiz April 2008 mit Frage & Antwortzeit hier.
Einführungen ins Thema Hauskirche gibts hier; ein Interview für Radio ERF hier, verschiedenste Predigten dort.
Links
Hier gehts zum Starfish Portal, hier finden Sie das Mammon-Fax, hier das Starfish-Fax, hier gelangen Sie zu Kingdom Ministries, Schweiz, einem 5-fältigen Dienstteam” mit dem ich zusammenarbeite, und natürlich jede Menge Hauskirchen-Webseites, etwa in Deutschland, Schweiz, Österreich, oder natürlich international (siehe unsere englischsprachige Webseite)
Einige Freunde, mit denen ich zusammenarbeite in
Indien: Victor Choudhrie
Canada: simple church network
Australien: oikos
USA: House2House, CMA, simplechurchnetwork, housechurch.org
UK: simplechurch.co.uk
Die Starfish Vision (JETZT hier herunterladen – PDF File 1,6 MB)
Kurze Einführung in ein völlig neues Kirchen-, Missions- und und Reformationskonzept, das sich derzeit wie ein Seestern multiplikativ ausbreitet.
Häuser die die Welt verändern (2000, C&P Verlag). Gründliche und leicht lesbare Einführung in die Welt der Hauskirchen, in 20 Sprachen übersetzt. Als Starfish-Resource demnächst erhältlich (als E-Book und Druckversion)
Die 15 Thesen (auch in anderen Sprachen)
Der Preis des Geldes (2005, Brendow-Verlag), eine ökonomische Erklärung der Welt (siehe Buch-Webseite) die einen klaren Weg aus einem Leben bestimmt von Angst und Gier zeigt. Zusammen verfasst mit Dr. Thomas Giudici, früherer Finanzchef der Stadt Basel. Als Starfish-Resource demnächst erhältlich (als E-Book und Druckversion)
Glauben an die Neue Zeit (1988, Brunnen Verlag); Wie ein entstelltes, kraftloses Christentum das geistliche Vakuum für die NEW AGE Bewegung der 80er Jahre hervorrief, und wie es die eigenen angstbesetzten Reaktionsmuster überwinden kann
Das Übernatürliche im Neuen Testament (1991, vergriffen, wird aber neu aufgelegt)
Gründliche biblisch-theologische Arbeit über das Verhältnis zwischen dem Übernatürlichen und der Ausbreitung der Königsherrschaft Gottes
Ein kleiner Auszug: siehe Artikel “Die Vollmacht der Freunde”
Artikel
Books IN ENGLISH
Read a summary called 15 Theses
The Starfish Manifesto
Prophetic Intelligence for Apostolic Architecture (due 6/2008). The Big Brother of “The Starfish Vision”. Detailling a map for the current glocal apostolic reformation of the Ekklesia through a return to Kingdom principles and it´s implications towards a reformation of Life. Foundational book introducing “The Starfish Project” – a global housechurchbased missional platform
Primal Fire A groundbreaking book on the 5-fold ministry (Eph. 4:11-13), co-authored with Neil Cole and Alan Hirsch
(Baker Book House, 2009)
Housechurch 101 A Housechurch-primer, a short introduction into the world of housechurches (Tyndale, 2009)
interpreting dreams humans have from God – and how we in turn can become what God dreams of us (Starfish Edition, 2009)
Walter Heidenreich “Help I need somebody” als Hörbuch
24. Februar 2009Neu gibt es den Bestseller auch als Hörbuch:
Quelle: http://www.fcjg.de/d/kwh/walter.html
„Anfang 20 war ich mit meinem Leben am Ende: drogenabhängig, desillusioniert, hoffnungslos, kraftlos, ohne jede Perspektive für die Zukunft. Auf einer Drogenparty konnte ich nicht mehr und stammelte:
„Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann brauche ich dich JETZT!“ Das Unerwartete geschah – Gott brach mit seinem hellen Licht in meine Finsternis. In einem Moment wurde ich frei von Drogen und Gebundenheiten.
Gott war in mein Leben eingetreten und ich wurde zum glücklichsten Menschen auf Erden. Seitdem kann ich nicht mehr schweigen von der wunderbaren und alles verändernden Kraft der Liebe Gottes.“
Walter Heidenreichs Biographie hat schon Hunderttausenden weltweit neuen Mut und Hoffnung gegeben. Seit drei Jahrzehnten ist er nun im ‚Dienst des Herrn’ unterwegs. Sein ausgemachtes Ziel ist es, das Evangelium durch sein Leben und in Worten zu verkündigen. Er ist der lebende Beweis dessen, was die Liebe Gottes auch heute noch aus einem zerstörten Leben machen kann.
Seit 1977 lebt Walter zusammen mit seiner Frau Irene in Lüdenscheid und sie leiten die FCJG. Aus der damaligen Drogenrehabilitation ist heute ein Werk mit vielen verschiedenen Dienst- und Arbeitszweigen sowohl lokal, national als auch international entstanden.
Über die Jahre ist Walter zu einem bekannten Evangelisten und Konferenzsprecher geworden, der mittlerweile alle Kontinente bereist hat. Immer wieder hat er Events ins Leben gerufen, deren Einfluss in Deutschland und den Nationen nachhaltig spürbar ist.
Veranstaltungen |
Randy Clark – Interview with Bill Johnson
29. Januar 2009Wer ist Bill Johnson, Pastor der Bethel Church, Redding CA, USA?
18. November 2008Bill Johnson
aus www.bjm.org/about.html übersetzt

Bill und Brenda (Beni) Johnson sind die Hauptpastoren der Bethel Gemeinde. Bill ist Pastor in fünfter Generation mit einem reichen Erbe in den Dingen des Geistes. Zusammen dienen sie einer wachsenden Anzahl von Gemeinden, welche eine Partnerschaft für Erweckung gebildet haben. Dieses apostolische Netzwerk hat die Grenzen der Denominationen überschritten in dem darin Beziehungen gebaut wurden, welche Gemeindeleiter befähigen sowohl in Reinheit, als auch in Kraft zu wandeln.
Das gegenwärtige Wirken Gottes hat Bill zu einem tieferen Verständnis des Spruches “wie im Himmel, so auch auf Erden” gebracht. Der Himmel ist das Model für unser Leben und unseren Dienst. Jesus lebte mit diesem Prinzip, in dem Er nur das tat, was Er den Vater hatte tun sehen. Es zu lernen die Gegenwart des Heiligen Geistes zu erkennen und wie man seiner Führung folgt, wird uns befähigen die Werke Christi zu tun und die Werke des Teufels zu zerstören. Heilung und Befreiung müssen erneut die normale Ausdrucksform dieses Evangeliums der Kraft werden.
Für Bill und die Gemeindefamilie der Bethel Church sind diese Thematik für ihr Leben und ihren Dienst zentral. Heilungen, angefangen von Krebs, über gebrochene Knochen bis hin zu Lernbehinderungen und Heilung der Emotionen geschehen regelmäßig. Das ist das Brot der Kinder. Und diese Werke Gottes sind nicht auf Erweckungsgottesdienste beschränkt. Die Gemeinde lernt, wie man diese Salbung mit gleichen Ergebnissen in die Schulen, den Arbeitsplatz und in die Nachbarschaft bringt. Bill lehrt, dass wir der Welt eine Begegnung mit Gott schulden und das ein Evangelium ohne Kraft nicht das Evangelium ist, welches Jesus gepredigt hat.
Beni hat einen Ruf zur Fürbitte, welche ein integrieter Teil der Bethel Gemeinde Mission ist. Sie ist verantwortlich für das Bethel Gebets Haus, die Ministry Teams und die Fürbitter. Der Herr hat ihr ein Herz für die Zerbrochenen aller Altersgruppen gegeben. Ihr Einblick in Strategien für Gebet und ihre Engagement in Gebetsnetzwerken waren ein hilfreicher Beitrag zu dem sehr gebrauchten Durchbruch im Dienst von Bethel.
„Das Hohelied der Liebe“ (1. Korinther 13) – Auslegung von Beat Schulthess
13. November 2008
Paulus hat im Kapitel 12, 31 die Korinther aufgefordert, nach den besonders wertvollen Geistesgaben zu streben. An diese Aufforderung hätte er ohne weiteres die Darlegungen von Kapitel 14 anschliessen können. In ihnen spricht er ja vom Wert der Geistesgaben und zeigt, warum das „Weissagen“ wertvoller und wichtiger ist als das „Beten in Zungen“. Aber jetzt unterbricht er seinen Gedankengang, um seinen Korinthern Entscheidendes zu sagen. „Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch.“
Paulus zeigt jetzt den Korinthern, woraus das Christentum in seinem Wesen besteht und warum es ein so unerhörter, alles überragender Weg ist.
Wir wollen uns ja mit dem „Hohen Lied der Liebe befassen“ wie das 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes genannt wird. Aber dieses Kapitel ist alles andere als ein lyrischer Erguss! Mit einem „Lied“ hat dieses Kapitel nichts zu tun. Es ist ein ernster Unterricht den Paulus da seinen Korinthern vermittelt. Er trifft dabei genau die Nöte in welchen die Korinther damals standen. Eigentlich ist dieser Text ein mächtiges Gerichtswort und ein Aufruf über die zentrale Bedeutung der Liebe.
Paulus schreibt sehr viel von der „Liebe“. Sie ist wirklich sein zentrales Wort. Aber Paulus ging sehr vorsichtig mit diesem Wort um. Denn er war sich sicher bewusst, dass das Wort Liebe zu grossen Missverständnissen führen kann. Seine Vorsicht erkennen wir dadurch, dass Paulus im Römerbrief zuerst ganze Kapitel der Thematik „Gerechtigkeit Gottes“ widmet, ehe er im Kapitel 5 und im Kapitel 8, 35-39 die Liebe Gottes vor die Gemeinde hinstellt. Und jetzt im Kapitel 13 stellt Paulus diese Liebe in die Mitte, nun jedoch mit einer unvergleichlichen Kraft und Entschiedenheit. Wie wir im ganzen Neuen Testament lesen können, wählte auch Paulus für „Liebe“ das Wort „Agape“, das in der damaligen Welt so gut wie gar nicht gebraucht wurde. Dort kannte man „Eros“, die verlangende Liebe. Mit „Agape“ dagegen bezeichnete die erste Christenheit das Wunderbare, das sie von Gott her in Christus erfahren hatte: Nämlich eine Liebe, die nichts für sich will, sondern alles hingibt und opfert. Das Zielpublikum dieser Hingabe sind: Die Unwerten, die Schuldigen, die Feinde, alle jene also, die menschlich gesehen diese Liebe überhaupt nicht verdient haben. Diese „Agape“ Liebe ist darum zuerst und in ihrem Ursprung die Liebe Gottes (2. Korinther 13/13 und 1. Johannes 4/16 und die Liebe des Christus (2. Korinther 5/14 und Galater 2/20 und die Liebe des Geistes (Römer 15/30). Diese Liebe ist keine menschliche Möglichkeit, keine „höchste Tugend“. Sie ist erst recht nicht das, was wir für gewöhnlich unter „Liebe“, auch unter „christlicher Liebe „, verstehen. Ein Stück Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bringt die Welt auch sehr gut ohne uns Christen zustande. Die übliche christliche Liebe wäre wahrlich noch „kein Weg, weit darüber hinaus“. Sie ist noch nicht das „Sonderliche“, von dem Jesus im Matthäus 5/ 43-48 sprach. Die Agapeliebe kann uns nur in Christus durch den Heiligen Geist zuteil werden. (Römer 5/5b), als eine radikal neue, der alten „Ich-Natur“ entgegengesetzten Wirklichkeit. Paulus spricht nun davon, indem er diese Liebe mit dem Höchsten und Grössten vergleicht, was der Christ sonst noch haben mag. Paulus wählt aber zuerst die in Korinth am meisten geschätzte Geistesgabe, die Zungenrede.
Vers 1: Wenn ich mit den Zungen der Menschen rede und denen der Engel, Liebe aber nicht habe, bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine gellende Zymbel.
Dieser Vers geht genau auf die Lage der Gemeinde in Korinth ein, wo man die Gabe der Zungenrede über alle anderen stellte. Paulus redet so, dass man erkennt worauf er hinaus will: In Korinth gab es offensichtlich Leute, die die Gabe der Zungen in reichem Masse hatten, dabei fehlte ihnen aber die Liebe. Die Männer in Korinth, die das Zungenreden erstrebten, meinten, dadurch etwas geworden zu sein. Paulus sagt ihnen: Geworden seid ihr „ ein tönendes Erz oder eine gellende Zymbel“, wenn ihr keine Agape habt. Paulus entwertet damit nicht die Gabe der „Zunge“ als solche. Er sprach ja selber viel in Zungen. Aber ohne die Liebe sind Zungenredner nur laut lärmende Instrumente, die nicht viel nützen! Aber Paulus führt nicht etwa einseitig einen Angriff nur auf die Zungenrede. Er wendet sich sofort den andern, den „grösseren“ Geistesgaben zu: „Prophetengabe, Erkenntnis, Glaube. Er nimmt wieder an, Gemeindeglieder hätten diese Gaben in höchstem Masse, aber auch jetzt kann es sein, dass diesen Gemeindegliedern aber die Liebe fehlt. Gerade in Korinth sah Paulus dies in grossem Ausmass! Wie wir im Kapitel 15 Vers 7 lesen, war diese Gemeinde sehr reich an Geistesgaben, aber anscheinend sehr arm an Liebe! Was aber wird aus Menschen mit wertvollen Geistesgaben, wenn die Liebe fehlt? Ist es ein erheblicher Mangel? Ist es ein Schönheitsfehler? Das Gerichtswort des Apostels ist viel deutlicher: „Und wenn ich Prophetengabe habe und weiss die Geheimnisse alle und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetzte, Liebe aber nicht habe, bin ich nichts.“ Wir dürfen hier nicht meinen, dass diese Gaben in den Augen des Apostels nichts wert sind, sonst würde er die Gemeinde im 14. Kapitel Vers 1 nicht auffordern, sich eifrig um Geistswirkungen zu kümmern. Nicht die grossen und herrlichen Geistesgaben sind nichts! Aber ich bin nichts, wenn ich nur sie, aber nicht die Liebe habe. Wir sehen hier den einzigartigen Wert dieser Agapeliebe. Wir können noch so erfolgreich, noch so gebildet, noch so berühmt, noch so geachtet und bewundert sein, wenn uns die Liebe fehlt, sind wir nichts!
„Und wenn ich austeile alle meine Habe und wenn ich ausliefere meinen Leib, dass ich verbrannt werde, Liebe aber nicht habe, so nützt es mir nichts.“ (Vers 3)
Paulus schildert den Märtyrertod in seiner grausamsten Form, den Tod auf dem Scheiterhaufen, der damals praktisch kaum vorkam. Aber sogar das „Verbranntwerden“ muss nicht unbedingt aus Liebe geschehen! Wie viele egozentrische Gedanken haben tatsächlich hinter manchem Drang zum Märtyrium gestanden?! Dann mag ich von Menschen und von der Gemeinde gefeiert werden, aber „so nützt es mir nichts“. Paulus stellt sich anscheinend vor, dass ein Gemeindeglied nicht nur in üblicher Weise manchem Notleidenden hilft, sondern wenn notwendig, alles was zur Linderung und zur Verbesserung der Lage dient, hin gibt. Ist das nicht ein unfassbar ein grosses Werk? Das mag sein. Es mag auch für viele eine wertvolle Hilfe bedeuten. Was bedeutet es aber für mich, wenn ich das tue oder täte? Wenn ich es nicht aus dieser wirklichen „Agape“, aus der selbstlosen schenkenden Liebe heraus tue, „so nützt es mir nichts“. Paulus weiss, dass alles „Tun“ als solches, auch das äusserlich ganz grosse und bewundernswerte, noch nicht zeigt, aus welchen Beweggründen es hervorgeht. Wie viel “Ich“ kann hinter scheinbarer Aufopferung stehen! Welch ein Gericht sind diese ersten 3 Verse über das reiche, stolze Gemeindeleben in Korinth. Die ganze Kirchengeschichte wäre anders verlaufen, wenn die Liebe das Zentrale geblieben wäre. Viele Gemeinden wären nicht gespalten worden, wenn die Liebe das Zentrale geblieben wäre, viele Gemeinden hätten ein grosses Wachstum erhalten, wenn die Liebe untereinander das Zentrale geblieben wäre. Viele Beziehungen, Ehen, Freundschaften wären noch intakt, wenn die wahre Agapeliebe herrschen könnte. Von Natur aus werden wir Menschen im Verhältnis zu unseren Mitmenschen von unseren rasch wechselnden Zuneigungen und Abneigungen bestimmt. Schnell sind wir mit Menschen „fertig“. Schnell ist unsere Geduld erschöpft. Die echte Liebe aber „ist langmütig“. Sie hat einen langen Atem! Sie ist auch „gütig“. Sie lebt nicht vom anderen her, das heisst, sie kann nicht nur lieben, wenn es die Umstände zulassen, sondern sie schöpft fortlaufend Liebe aus dem Leben Jesus heraus. Er hat die Fülle und wir dürfen schöpfen. Hier dürfen wir sogar mit der grossen „Kelle“ anrichten! Diese echte Liebe entzündet sich nicht an den liebenswerten Eigenschaften des Mitmenschen, sondern sie versucht den andern auch dann zu verstehen und sucht die wahre Liebe, auch wenn es menschlich gesehen nicht viel zu lieben gibt. Und nun müssen es gerade die Korinther hören, mit ihrer bitteren Eifersucht untereinander, ihrem Grosstun, ihrer Aufgeblasenheit: „Die Liebe ist nicht eifersüchtig, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf“. Lernen die Korinther diese wirkliche, echte Agapaliebe, dann werden sie frei von diesen Verkehrtheiten, die ihr Gemeindeleben verderben. Die Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schaft. Die Eifersucht hat keinen Platz in einem Herzen wo die Agapeliebe regiert. Das Prahlen und das Aufblasen sind Eigenschaften, welche die echte Liebe nicht zulässt. Denn diese Eigenschaften haben den Zweck, den Menschen, der das ausführt, in den Vordergrund zu stellen und das ist das Gegenteil der echten Liebe. Das nächste Wort welches wir betrachten wollen finden wir auch in diesem 5. Vers. Die Liebe ist nicht taktlos. Wörtlich heisst das: „Die Liebe benimmt sich nicht unanständig.“ Aber das muss doch nicht erklärt werden, oder ausgesprochen werden. Eventuell dachte Paulus dabei an die Trunkenen beim Herrenmahl. Wichtig aber ist doch, gerade auch im christlichen Raum, „die Liebe ist nicht taktlos“. Die Liebe behandelt den Mitmenschen mit einer gewissen direkten Ehrlichkeit, aber sie ist nicht verletzend. Die Liebe unternimmt viel, damit es dem anderen wohl ist in meiner Gegenwart, in meiner Wohnung. Die Liebe verzichtet auch auf Gewohnheiten, die den anderen abstossen oder vertreiben. Die Liebe „sucht nicht das ihre“, das hat Paulus auch seinen geliebten Philippern ernstlich einschärfen müssen. Wie viel mehr musste er es den Korinthern mitteilen. Wie schnell suchen wir das, was uns persönlich einen Vorteil bringt. Die echte Liebe sucht aber nicht in erster Linie den eigenen Vorteil, sondern das Wohlergehen des anderen. Diese Liebe „lässt sich nicht aufreizen“, nicht erregen. Und doch haben wir daran zu denken, dass Lukas mit dem gleichen Wort „erregt werden“ den inneren Zustand des Paulus beschreibt, als Paulus in Athen die vielen Tempel und Götzenbilder sah: Es ergrimmte sein Geist in ihm (Apg. 17/16). Lukas hat den Apostel gewiss damit nicht kritisieren wollen und als lieblos abstempeln. Nein, gerade von der wirklichen Liebe gilt beides zugleich: Sie lässt sich nicht erregen, und gleichzeitig kann sie auch tief erregt werden. Sie kann das Elend und die Irrwege der Menschen nicht ohne tiefe Erregung mit ansehen. Den Korinthern aber mit ihren offensichtlichen Neigungen zum erregten Streiten und scharfen Urteilen muss gesagt werden: Wenn ihr liebt, dann würde diese ungute „Erregung“ bei euch verschwinden. Von dem folgenden Satz wissen wir nicht genau, wie Paulus ihn verstanden haben will. Er ist ein Zitat aus dem Buch Sacharja 8/17 und spricht dort eindeutig vom „Sinnen auf Böses“. So entspräche der Satz der Feststellung von Römer 13/10; „die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses“, nur dass Paulus hier auf den inneren Vorgang achtete, der allem „Tun“ des Bösen vorangeht: „Die Liebe sinnt nicht auf Böses“. Wie besteht die Gefahr, dass wir dieses verborgene Sinnen auf Böses in uns zulassen. Wie nötig ist die frohe Botschaft, dass die echte Liebe davon frei macht! Vielleicht hat Paulus aber nur die Worte aus Sacharja 8/17 genommen und ihnen dann den ganz anderen Sinn gegeben: „Sie stellt das Böse nicht in Rechnung“. Das kann die Agapeliebe: Das Böse das ihr angetan wird wohl sehen und empfinden, aber es dann doch einfach nicht in Rechnung stellen, sondern es als gar nicht geschehen behandeln. Wenn eine solche Liebe in unseren Gemeinden herrschen könnte, gäbe es keine Verletzten mehr, keine Verwundeten mehr, die durch Worte und Taten zu dem geworden sind, was sie sind.
Die wahre Liebe ist nicht einfach nur ein Stück Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Diese Liebe kann uns nur in Christus durch den Heiligen Geist geschenkt werden (Römer 5/5b)
Wenn wir bedenken, dass die Heiligung vor allem Liebe ist, können wir auch sagen: „Jaget nach der Liebe“, denn ohne Liebe ist nichts, es wird uns nichts angerechnet beim Gericht der Frommen. Wir können noch so lieb gewesen sein vor den Menschen, wenn es nicht echt war, wird es uns nicht angerechnet und es ist wie ein tönendes Erz oder eine gellende Zimbel.
Wir wollen nach dieser Liebe jagen. Das heisst: „Wir wollen uns danach ausstrecken, dass wir täglich mit dieser Jesuliebe durchtränkt und durchflutet werden. Wir können diese Liebe nicht produzieren, – aber wir können sie uns schenken lassen. „Herr Jesus schenke mir deine Liebe, dass ich wirklich lieben kann!!!“ Dies kann täglich zu einer Glaubenserfahrung werden! Und wenn wir gefehlt haben dürfen wir Busse tun und neu anfangen! Vielleicht braucht es manchmal auch eine Entschuldigung oder ein Bekenntnis. Jesus will uns aber diese befreiende und heilende Liebe (seine Liebe) schenken!
Broschüre von Beat Schulthess

Das 1×1 der Häuserbefreiung
Was soll man tun, wenn es daheim spukt?
Beat Schulthess
ISBN 978-3-907104-26-2
CHF 4.90 / EUR 1.90
Die Opfer werden den Eindruck nicht los, dass sie «ein Fall für die psychiatrische Klinik» sind. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, von diesen Phänomenen loszukommen.
Mehr Infos zu dieser Broschüre und Bestellmöglichkeit ![]()

Kaum jemand getraut sich im aufgeklärten 21. Jahrhundert noch jemandem mitzuteilen, wenn es bei ihm zu Hause spukt. Die Opfer werden den Eindruck nicht los, dass sie «ein Fall für die psychiatrische Klinik» sind. Und trotzdem: es gibt eine Möglichkeit, um von diesen unangenehmen Phänomenen loszukommen.
Zahlreiche praktische Beispiele sowie ein flüssiger Schreibstil machen die hier vorliegende Broschüre zu einer leicht verständlichen Abhandlung für jedermann. Mit seinem 1×1 der Häuserbefreiung stösst Beat Schulthess in ein Gebiet vor, welchem bisweilen innerhalb der Lebensberatung zu wenig Beachtung geschenkt wurde.
Über den Autor:
Beat Schulthess übt in einer Freikirche im Zürcher Oberland hauptberuflich eine pastorale Aufgabe aus. Er ist verheiratet, Vater von vier Kindern und wirkt seit rund zwanzig Jahren in einem seelsorgerischen Dienst.
Jetzt kann nur noch beten helfen – www.20min.ch
23. August 2008
Wenn es um Leben und Tod geht, vertrauen mehr als die Hälfte aller US-Amerikaner eher auf Gott als auf die Diagnose des behandelnden Mediziners. Das besagt eine aktuelle Umfrage in den Vereinigten Staaten.
Eine randomisierte Umfrage in den USA brachte Erstaunliches zu Tage: Demnach glauben 57 % aller Befragten daran, dass «Gottes Gnaden» das Leben eines nahestehenden Menschen retten könne – selbst wenn die Ärzte den Patienten aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands bereits aufgegeben hätten.
Selbst Naturwissenschaftler klammern sich in höchster Not an göttliche Hilfe: 20 Prozent aller in die Erhebung miteinbezogenen US-Ärzte glaubten, dass nur Gott die medizinisch aussichtslose Situation für Familienmitglieder wieder ins Positive umkehren könne.
Insgesamt waren 1000 erwachsene US-Bürger an der Umfrage beteiligt. Sie wurden im Jahr 2005 per Telefon nach ihrer persönlichen Glaubenseinstellung im Zusammenhang mit den Grenzen der Medizin befragt. Mitinvolviert waren auch 774 Ärzte, Pfleger und anderes Personal aus dem Medizin-Sektor. Gestellt wurden Fragen zum frühzeitigen Tod nahestehender Personen durch Gewalteinwirkung oder Unfälle. Sterbefälle wie diese sind für Angehörige besonders tragisch, da sie völlig unerwartet eintreten.
Die Hoffnung stirbt … noch lange nicht
Auch Pat Loder, eine Mutter aus Michigan (USA), die 1991 wegen eines Autounfalls zwei Kinder verlor, klammerte sich in ihrer Verzweiflung an eine höhere Macht. Als für das Überleben ihrer Kinder keine Hoffnung mehr bestand, glaubte Sie an die Unterstützung Gottes. «Wenn man als Mutter vor seinem sterbenden Kind steht, hält man sich am Glauben fest», erklärt sie. Loder sass am Steuer, als ein Motorrad mit hoher Geschwindigkeit mit ihrem Wagen kollidierte. Ihre beiden Kinder wurden sofort in ein Spital gebracht. Die zweifache Mutter ist sich sicher, dass die Ärzte alles unternahmen, um das Leben ihrer Kinder zu retten.
Trotzdem konnten sie nur noch den Hirntod ihrer damals 8-jährigen Tochter feststellen. Auch die Wiederbelebungsversuche, die bei ihrem 5-jähriger Sohn unternommen wurden, scheiterten.
Auch für Ärzte ist eine solche Situation schwierig. Doch Loder meint, es wäre für sie in diesem Moment auch nicht hilfreich gewesen, wenn die Ärzte den Zustand ihres Kindes beschönigt hätten. Oft beharren Angehörige darauf, lebenserhaltende Massnahmen aufrechtzuerhalten, obwohl für den Patienten keine Hoffnung mehr besteht.
Der Schicksalsschlag habe ihre Einstellung verändert: «Heute sehe ich die Dinge realistischer.» erzählt Loder in einem Interview mit «msnbc.com».
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WELTWEIT: Ärzte meinen: «Wunder sind ansteckender als jede Krankheit»
30. Juli 2008Zu einer internationalen Konferenz des World Christian Doctor Networks (WCDN: globales christliches Aerztenetzwerk) trafen sich am 14.
und 15. Mai 2008 etwa 200 Aerzte und medizinisches Fachpersonal aus 28 Laendern in Trondheim, Norwegen. Die Konferenz gab den Teilnehmern die Moeglichkeit, über Wunderheilungen von Patienten mit unheilbaren Krankheiten auszutauschen. All diese Aerzte glauben an die Kraft des Gebets und wenden diese besonders dort an, wo medizinische Heilung nicht mehr moeglich ist. Waehrend dem Treffen stellten die Aerzte ihre Fallstudien über erlebte Wunderheilungen vor. Die Studien und Daten wurden auf einer grossen Leinwand praesentiert, und danach wurden die Fragen der medizinischen Zuhoererschaft beantwortet. Die Aerzte berichteten von einer Totenauferstehung, von abgeloester Netzhaut, die wieder anwuchs und Heilungen vieler anderer grosser und kleinerer Erkrankungen.
Dr. Armando Pineda aus Florida sprach voller Leidenschaft über die Notwendigkeit, dass Aerzte für ihre Patienten beten. Zum Beispiel berichtete er von zahlreichen Kubanern, denen er gedient hatte und die von Zauberei freigesetzt wurden.
Pineda fügte an: «Aerzte sind die glaubwürdigsten Personen, wenn es darum geht, Gottes heilende Kraft zu bestaetigen. Wir müssen verstehen, dass Wunder ansteckender sind als alle Krankheiten.» Auf der WCND Webseite (www.wcdn.org) wurden mehr als 60 Zeugnisse über Menschen veroeffentlicht, die von Gott geheilt wurden (in Englisch).
Quelle: WCDN
Zitiert aus Joel News Copyright: © Marc van der Woude
53 Polio & HNP T.M.Chen (46 in 2007, Taiwan) [2007 Conference]
52 Fracture P.J. (43 in 2007, USA) [2007 Conference]
51 Breast Cancer P.O. (54 in 2007, USA) [2007 Conference]
50 Cirrhosis Shankhalal N. (70+, Nepal) [2007 Conference])
49 Spontaneous Pneumothrax Gi-young Jang (in 2007, Korea) [2007 Conference]
48 Pneumonia Se-young Oh (57 in 2007, Korea) [2007 Conference]
47 Massive Myocardial Infraction (53 in 2006, USA) [2007 Conference]
46 Multiple Myeloma N.C. (53 in 2006, USA) [2007 Conference]
45 Breast Cancer R.C. (41 in 2006, USA) [2007 Conference]
44 Tuberculosis J. Han (28 in 2005, Korea) [2007 Conference]
43 Breast Cancer L.L (46 in 2005, USA) [2007 Conference]
42 Spina Bifida, TB Spondylitis & Paraplegia K. Ku (30 in 2004, Korea) [2007 Conference]
41 Colonic Carcinoma H.V. (64 in 2004, USA) [2007 Conference]
40 Metastatic Malignant Melanoma Robert Newsom(in 2002, USA)[2007 Conference]
39 Burn on Face Jaewoo Lee(8 Months in 2006, Korea)
38 Thoracic Tumor (6 in 2006, India)
37 Quadriplegia Due to Subarachnoid Hemorrhage Hyewook, Chung (49 in 2006, Korea)
36 Intracerebral Hemorrhage Youngsim, Lee (40 in 2006, Korea)
35 R/O Vogt-Koyanagi-Harada disease Yeoung Mee, Yoo (35 in 2005, Korea)
34 Cervical Cancer stage II A Susan (31 in 1987, India) [2005 Conference]
33 Bladder Cancer C. A. Samuel (54 in 1979, India) [2005 Conference]
32 Systemic Lupus Erythematosus Irene Williams (31 in 2001, India) [2005 Con...]
31 Deafness B. Heredia(75 in 2004, Peru)
30 Multiple Sclerosis E. Guerrero(32 in 2004, Peru)
29 AIDS M. Emanuel(21 in 2004, Peru)
28 Postoperative Vascular Spasm Selvam(42 in 2004, India)
27 Liver Cirrhosis 10 Cases( in 2004, China)
26 Compression Fracture of the 1st Lumbar Vertebra, Fracture of the 3rd Sacral Vertebra, Cauda equina syndrome, Physically challenged of grade two Soon-shik Cho(59 in 2003, Korea)
25 Myopathy Ok-yi Lee(38 in 2003, Korea)
24 Infertility Jin-soon Ko(32 in 2003, Korea)
23 Severe Myopia Ja-ae Kim(19 in 2003, Korea)
22 Stomach Cancer, early stage IIa + IIc (anterior wall of gastric antrum) Bong-yeon Han(66 in 2003, Korea)
21 Pneumothorax Gi-young Jang(26 in 2003, Korea)
20 Tetraparesis with Marked Pain Mrs. Sheila Diwakar(About 45 in 2003, Dubai)
19 Calcific Tendonitis Mi-young Ahn(33 in 2002, Korea)
18 Mitral Valve Prolapse Syndrom Mrs. Kotteswari(34 in 2002, India)
17 Toxic Multinodular Goitre Glory Richard(37 in 2002, India)
16 Deaf and Mute child from birth Jenifer(5 in 2002, India)
15 Eyesight Recovery Maria Y. Rodriguez Dominguez(12 in 2002, Honduras)
14 Keratoplasty & Severe Myopia Won-chul Shin(48 in 2002, Korea)
13 Deafness(1st degree hearing disability) Mi-duck Im(33 in 2001, Korea)
12 Atopic Dermatitis Joo-hoon Lee(31 in 2000, Korea)
11 Osteomyelitis & Fracture due to Diabetes(Diabetes, Diabetic tiptoe-deformity Osteomyelitis & Pathologic fracture of the left thumb toe) Sang-joon Oh(65 in 2000, Korea)
10 Helix Malformation Soo-hee Cho(16 in 2000, Korea)
9 Physically Challenged of Grade 1(The spinal stenosis of the 11th and 12th thoracic vertebrae, Disc herniation between the 4th and 5th lumbar …) Yun-sup Kim(40 in 1999, Korea)
8 Celiac Disease Cynthia(7 in 1999, Pakistan)
7 Ruptured Achilles Tendon Se-young Oh(44 in 1999, Korea)
6 Porencephaly, Right Yong-sung Choo(2 in 1997, Korea)
5 Hernia of Nucleus Pulposus L5, S1 Eun-won Lee(23 in 1996, Korea)
4 Ruptured Tracheal Cartilages(Ruptures of the 2nd and 3rd tracheal cartilages, Mediastinal emphysema, Parenchymal destruction of right lung apex) Young-sik Kang(36 in 1994, Korea)
3 Systemic Lupus Erythematosus with Raynaud henomenon Sang-yi Lee(29 in 1993, Korea)
2 Severe Burn on Half Body(Severe Burn of 3rd grade on half the body) Eun-deuk Kim(62 in 1986, Korea)
1 Infertility (Pregnancy) Yun-young Choi, …
Heidi Baker: Ein Kelch des Leidens und der Freude
14. Juli 2008
Dann stellte Er einen schlichten Kelch neben sich und füllte ihn mit Blut und Wasser. Er sagte mir, dass es ein “Kelch des Leidens und der Freude” sei und bat mich; ihn auszutrinken. Ich trank ihn und dann fing ich an, den Kindern davon zu geben. Er sagte erneut zu mir:” Ich starb, damit es immer genug geben wird.”
Seit jenem Tag habe ich jedes Waisenkind, das er mir vor die Füße legte, aufgenommen und ich habe meine Mitarbeiter gebeten, dasselbe zu tun.
In den folgenden zehn Jahren lernte ich viel über die Fürsorge für die Armen. Mit Freude beobachte ich, wie Gott uns Brot in die Hände gibt, damit die Kinder zu essen haben. Durch Seine Gnade gibt es irgendwie jeden Tag genug zu essen. Iris Ministries hat anfangs für 320 Kinder gesorgt und seit der Vision sind es über 6000 geworden. Mein Herz ist so voller Lob und Dankbarkeit für Gott, wie Er uns gesegnet hat mit all diesen wunderbaren Kindern.
Jesus hat uns frisches Brot vom Himmel gegeben. Wir leben, um in seiner herrlichen Gegenwart zu sein. Er hat seine maßlose Liebe über uns ausgegossen. Er hat uns berufen, die verlorenen Kinder heim zu bringen. Ich liebe ihn mehr als das Leben! Jeder Atemzug ist für ihn.
Der neueste Kelch des Leidens und der Freude
In den paar letzten Tagen lernte ich mehr über den Kelch des Leidens und der Freude als ich mir je vorstellen konnte. Unsere Nation Mosambik wurde durch Flutwellen, Zyklone und gigantische Wellen vernichtend geschlagen. Pemba , Cabo Delgado, war von der Cholera getroffen worden. Schließlich ging wenige Kilometer von unserem Zentrum für Kinder in Zimpeto ein Munitionslager in die Luft, dabei wurden Minen, Geschosse und Schrapnelle im Umkreis von 30 Kilometern herumgeschleudert. Hunderte von Menschen wurden getötet. Häuser wurden zerstört und die Opfer lagen neben dem Schutt am Boden. Ich habe noch nie so ein Leiden gesehen wie in den letzten dreißig Tagen.
Als ich in den Ruinen eines Hauses stand, das von einem Geschoss getroffen worden war und eine weinende Frau in meinen Armen hielt, trank ich aus seinem Kelch des Leidens. Als ich Marcelina, 14, Edwardo, 15 und Carvalho 12, in die Arme nahm, die durch die Detonationen zu Waisen geworden waren, trank ich seinen Kelch des Leidens. Nachdem ich den ganzen Tag durch den Schlamm und die Schlaglöcher in Sambesi gefahren war um zu dienen und um einem entfernt gelegenen Dorf, das durch die Fluten zerstört worden war, Nahrung zu bringen, schaukelte ich ein winziges verhungerndes Baby in meinen Armen und versuchte vergeblich, Milch zu finden und ich trank aus dem Kelch seines Leidens.
Ich trank auch aus dem Kelch der Freude. Gott öffnete für uns die Tür, um Nahrung für vierzehn Flüchtlingslager in der Provinz Sambesi bereitzustellen. Ich trank den Kelch der Freude, als ich zusah, wie mein mosambikischer Sohn Norberto die Hilfsmaßnahmen für die Provinz leitete. Ich trank den Kelch der Freude, als ich die Gesichter der hoffnungslosen, verzweifelten Menschen sah, die rannten, um den König Jesus zu treffen und ihm für die Rettung ihres Lebens zu danken.
Die Anbetung unseres wunderbaren Erlösers stieg zum Himmel in Zimpeto auf, als die Kinder, Mitarbeiter und Missionare Gott die Ehre gaben dafür, dass ihr Leben verschont blieb als Geschosse und Bomben in jede Richtung über ihnen und um sie herum flogen. Ich hörte den Zeugnissen von Kindern zu, die von den Strassen gerettet worden waren und jetzt Jesus dafür dankten , dass er sie in seinen Armen hält.
Pastor Jose sprach von der tollen Gelegenheit, die Gott ihnen allen gegeben hatte, ihn inmitten des erschreckenden Chaos anzubeten. Missionare teilten mit, dass sie gern ihr Leben geben würden um die Kinder zu schützen, und ich trank aus dem Kelch der Freude. Wir gaben Marcelina, Edwardo und Carvalho in unserem Zentrum eine Heimat und ich sah zu, wie aus ihren Tränen Lachen wurde. Gott bereitete einen Weg, wie wir die Kinder in Familien bringen konnten.
Wir sind wirklich voller unaussprechlicher Freude, weil wir wissen, dass wir im Schutz des höchsten Gottes wohnen. Wir ruhen im Schatten des Allmächtigen. Er ist unsere Zuflucht und unsere Festung. Wir setzen unser Vertrauen in ihn. Er bedeckt uns mit seinen Schwingen der Liebe und wir finden Sicherheit in ihm. Wir haben unsere Herzen für ihn geöffnet und er ist unsere Wohnung. Er liebt uns, er befreit uns und er befiehlt seinen Engeln, dass sie um uns herum sein mögen. Wir haben Jesus aufgesucht. Wir haben ihn anerkannt.
Wir öffneten unsere Augen um die Schreie der Verzweifelten zu hören und so trinken wir aus seinem Kelch des Leidens. Sein Kelch der Freude breitet sich inmitten all des Schreckens aus, weil wir wissen, dass wir seine Hände sein können und wissen: Er starb, damit es immer genug geben wird.
In Liebe verbunden durch Jesus,
Heidi und Rolland Baker
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Ein Artikel von www.glaube.de
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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Es ist gestattet (und auch erwünscht), diesen Artikel abzudrucken oder auch
per Email weiter zu versenden und auf der eigenen Homepage einzustellen.
Es wird jedoch darum gebeten, die Website-Info der Elijah List,
den Email-Kontakt und die Kontaktmöglichkeit des Autors immer hinzuzufügen.
Autor: Heidi Baker, Iris Ministries.Inc.
Email: Heidi Baker
Herausgeber: www.elijahlist.com
Kontaktadresse: elijahlist@qwest.net
Deutsche Übersetzung: Ursula Veigel
Foto: Rolland und Heidi Baker
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Hinweis: Diese CD enthält MP3-Dateien und ist keine herkömmliche Audio-CD. Für das Abspielen wird entweder ein MP3-fähiger CD-Player oder ein PC benötigt. Mittels PC können die MP3-Dateien dann z. B. auf einen MP3-Player (iPod etc.) übertragen werden.


